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Die Schilddrüse (lat.=Thyroidea) liegt an der Vorderseite des Halses unterhalb des Kehlkopfes und ist nur tastbar und sichtbar, wenn sie vergrößert ist. Sie besteht aus zwei Lappen, die durch den sogenannten Isthmus verbunden werden. Die Schilddrüse selbst besteht aus unterschiedlichen Zelltypen, in denen die Hormone Calcitonin (in den C-Zellen), T4 (Tetrajodthyronin) und T3 (Trijodthyronin) gebildet und gespeichert werden. Zur Bildung der beiden letzten Hormone benötigt die Schilddrüse Jod. Wie Sie aus den Abbildungen 1 und 2 entnehmen können, richtet sich die Namensgebung der beiden Hormone nach ihrem Jodgehalt (3 x Jod = T3; 4 x Jod = T4).
Pro Tag schüttet eine gesunde Schilddrüse ca. 100µg (Mikrogramm) T4 und 10µg T3 aus. Wenn Sie Abbildung 3 betrachten, sehen Sie, dass die Schilddrüse von der Hypophyse durch die Ausschüttung des Hormons TSH (=Thyroidea stimulierendes Hormon) gesteuert wird.
Abb. 3: Steuerung der Schilddrüsenfunktion durch das TSH der Hypophyse Sind zu wenige Schilddrüsenhormone im Blut, dann steigt das TSH an (siehe Abbildung 4).
Sind zu viele Schilddrüsenhormone im Blut, dann sinkt das TSH ab (siehe Abbildung 5).
Um die Funktion der Schilddrüse beurteilen zu können, werden die Hormone T4 und T3, sowie das Hypophysenhormon TSH im Blut bestimmt. Die Untersuchungsergebnisse werden dann mit den sogenannten "Normwertbereichen" verglichen, um beurteilen zu können, ob sie zu hoch, zu niedrig oder im Normwertbereich liegen. Lesen Sie dazu bitte auch unsere Informationen zu den Normwerten. |