Re: Hilfe


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Abgeschickt von Uka am 30 Juni, 2013 um 11:47:08:

Antwort auf: Hilfe von Marie am 29 Juni, 2013 um 21:44:01:

Hallo Marie,

ich kann Dir nur raten, diesen Beitrag im Forum -Die Schmetterlinge - einzustellen, dort gibt es viel mehr Betroffene, teils mit viel Erfahrung und gelegentlich schreiben auch Fachärzte dort.

Bei dieser Sachlage, glaube ich, kann Dir hier keiner wirklich weiter helfen.

LG

Karin
: Es geht um meine Mutter, die durch jodhaltiges Kontrastmittel (Herzkatheter) im Dezember 2011 eine heftige Überfunktion entwickelt hat.
: Sie nahm rapide ab, war innerlich sehr schlimm unruhig und kraftlos. Wir mussten immer wieder wg. Bluthochdruck in die Notaufnahme.
: Als festgestellt wurde, dass sie wohl eine starke Überfunktion hatte, war sie nur noch ein häufchen Elend und landete aufgrund der Unruhe in der Psychiatrie. Sie konnte einfach nicht mehr. Sie bekam Carbimazol, was ihr auch half (neben AD und Neuroleprikum zur Nacht). Es ging ihr lange sehr gut. Als das Carbimazol nach 2-3 Monaten halbiert wurde, kam auch die Unruhe zurück, also wieder hochdosiert und es ging wieder.
: Dann kam ein Kontroll-CT, weil ein Verdacht auf einen intrathorakalem Struma bestand. Dieses hat sich auch bestätigt. Später musste das Carbimacol aufgrund der Werte, die im Normbereich waren (TSH 0,4) abgesetzt werden und es ging wieder los. Verzweifelt wie sie war, ließ sie sich einliefern in der Psych. in der Hoffnung, dass man ihr hilft. Sie kam leider nicht auf die Station, auf der ihr 1. behandelnder Arzt war, sondern auf eine mit einem grausamen Chefarzt.
: Sie wurde "zugedröhnt" mit allen Mitteln der Wahl (Neuroleptika, Psychopharmaka, die immer wieder abrupt abgesetzt wurden). Alles das half nicht, im Gegenteil. Sie hatte schlimmste Absetzerscheinungen und wir (die Familie und Angehörige) erkannten meine Mutter nicht wieder, sie baute soooo ab und hielt die Unruhe nicht mehr aus.
: Während des Aufenthaltes (insg. 3 Monate) wurde sie schwerst depressiv. Ich wollte sie ein paar mal dort rausholen, aber ich wusste nicht mehr, was richtig oder falsch war.
: Sie kam dann irgendwann nach Hause (mit hochdosierten Medikamenten) die ihr nur kurzfristig halfen.

: Ich konnte nun auch nicht mehr abschäten, ob die Unruhe nun von der ganzen Medikamente kamen oder andere Ursachen katte. Langsam fingen wir an, zusammen mit ihrem 1. behandelnden Psyhiater (der ihr damals das Carbimazol gab) an, die AD (und. Lyrica auf 600!!! dosiert, mit schlimmen Nebenwirkungen) zu reduzieren und es ging ihr besser. Der Arzt vermutete dann aufgrund der starken Gewichtsabnahme (8kg in 7 Wochen!) auch die SD. Wir gingen noch mal alle Berichte durch und sahen dann, dass sie einen 4cm großen Knoten (intrathorakal) hatte und einen großen echoreichen und echoarmen Knoten. Die Diagnose hieß dann AUTONOME SCHILDDRÜSE). Die Werte waren sehr schwankend (mal Unter, mal Überfunktion) und die Schilddrüse stark vergrößert und nach hinten verlagert.
: Na ja, jedenfalls wurde der linke Schilddrüsenlappen und ein Knoten in der rechten Schilddrüse entfernt in der Hoffnung, dass die Unruhe weggeht. Nun sind seit der OP (25.06.) ein paar Tage vergangen und jetzt frage ich mich, ab es normal ist, dass die Unruhe (Bewegungsdrang) noch nicht weg ist. Psychisch finde ich sie einigermaßen stabil, aber die Unruhe macht sie fertig. Calcium ist in Ordnung, auch die Stimme war direkt da. Stimmt es, dass während der OP vermehrt Hormone ausgeschüttet werden und das evtl. Überfunktionssymptome macht!?
: Sorry, für den langen Text, aber meine Mutter hat so viel hinter sich mit so einer langen Leidenszeit, dass sie das und mich total fertig macht.
: Wann sollte man mit der Hormongabe anfangen und sollte man ein Szintigrramm von der anderen Seite machen?
: Ich hoffe, jemand kann helfen





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