Abgeschickt von hafa am 07 Dezember, 2006 um 09:50:42
Antwort auf: Hashimoto-encephalopathie von DIRK am 04 Oktober, 2005 um 15:04:47:
Hallo Dirk,
leider habe ich deinen Beitrag erst jetzt gelesen und hoffe du schaust ab und an noch hier rein.
Ich wurde drei Jahre auf schleichende (primär Progrediente) MS mit hochdosiertem Cortison behandelt.
Nun wurde bei mir aufgrund hoher Antikörper Thyreoditis diagnostiziert und eine Enzephalopathie steht in starkem Verdacht. Denn der neue Prof. schliesst heute eine MS aus. Er ist der Meinung dass eine HE vorliegt, wenn ich auf das hochdosierte Kortison nächste Woche anspreche. :-) Das weiss ich nun schon seit drei Jahren dass ich darauf anspreche aber egal. Ich bekomme zu 3g Kortison zusätzlich Imurek, wie das anschlägt weiss ich noch nicht. Ich leide hauptsächlich unter einer Ataxie mit starken Gefühlsstörungen in den Beinen. Schmerzen nach jeder kleinen Anstrengung egal in welchem Muskel. Sehstörungen. Depriphasen. Schwindel. Auch hatte ich schon drei Gesichtslähmungen. Vergesslichkeit (beginnende Demenz?) und alles wird schleichend schlechter.
Du siehst, auch bei einer HE kann es schleichend zugehen, heisst also ohne Schübe. Diese Krankheit ist so wenig erforscht, ich könnte heulen wenn ich google.
Was mich vor allem ärgert sind die Aussagen: unter Kortison wird alles gut!! ja super, klar wird alles besser, aber wenn das Korti nachlässt dann ist nix mehr gut, denn Korti ist kein Heilmittel, sondern nur ein Deckel für den kochenden Topf. Deshalb meine Frage: wie gehts dir mit Korti und welcher Form bekommst du es, oder üerhaupt?
Ich hoffe wir finden noch viele andere HE`s denn ich wäre für Erfahrungsaustausch auch dankbar.
Grüße Jacel